Mais als Koferment

Mais als Substrat für die Biogas-Anlage bietet viele Vorteile:
Als C4-Pflanze ermöglicht Mais sehr hohe Biomasse-Erträge vom Hektar und geht mit vorhandenem Wasser sehr sparsam um. Ein vergleichsweise geringer N-Gehalt sorgt für ein hohes C/N-Verhältnis. Zudem verfügt Mais über eine hervorragende Verdaulichkeit und damit eine sehr gute Methan-Ausbeute.
   
Energiemais

Mais als Substrat für die Biogas-Anlage bietet viele Vorteile:
Als C4-Pflanze ermöglicht Mais sehr hohe Biomasse-Erträge vom Hektar und geht mit vorhandenem Wasser sehr sparsam um. Ein vergleichsweise geringer N-Gehalt sorgt für ein hohes C/N-Verhältnis. Zudem verfügt Mais über eine hervorragende Verdaulichkeit und damit eine sehr gute Methan-Ausbeute.

Weitere Vorzüge der Silomaisproduktion zu anderen Kulturen sind:
list hohe Ertragssicherheit
list geringe Produktionskosten
list Produktion mit vorhandener Technik
list gute Konservierbarkeit durch sichere Abreife bei standortspezifischer Auswahl der Reifegruppe
list gute Produktkenntnis durch Erfahrung im Futter- und Marktfruchtbau
list kontinuierliche Züchtung und Sortenprüfung
list geringe Probleme mit Schwimmschichten und Entmischungen im Fermenter

Eine Ausschöpfung der Vegetationszeit im Sinne einer Ertragsmaximierung wird im wesentlichen durch den Anbau etwas spätreiferer Sorten erreicht. Als Faustregel können Sorten mit einer 20-30 Punkte höheren Reifezahl angebaut werden. Auf guten bis sehr guten Standorten haben diese Sorten ein besseres Biomassebildungsvermögen.

Es ist dabei unbedingt zu beachten, dass auch der Energiemais unter allen Umständen mindestens eine Trockensubstanz von 28% erreichen muss. Nur so ist eine gute Silierung gewährleistet. Der TS-Gehalt sollte jedoch nicht über 35% liegen. Dies kann zu Problemen bei der Verdichtung der Silage führen mit der Folge anschließender Nacherwärmung. Hinzu kommt, dass die Methanausbeute erheblich nachlässt:  
Bis zu 25% des Methanertrags beeinflussen Sie durch Anbautechnik und Erntezeitpunkt.
Der optimale Erntezeitpunkt ist zum Ende der Milchreife bis beginnende Teigreife gegeben.
Werden Körner zwischen Daumen und Zeigefinger zerdrückt, darf nur noch ein kleiner Tropfen Milchsaft austreten.
Reifestadium
zur Ernte
TS-Gehalt

Spez.Biogas-
Ertrag Ltr./kg oTS

Kolbenbildung 18 % 544
Milchreife 22 % 563
Beginn Teigreife 28 % 651
Teigreife 30-33 % 640-570
In Höhenlagen oder frühen Regionen kann der Anbau von Kombinationstypen eine interessante Alternative darstellen. Hier können Sie Sorten anbauen, die gleichermaßen für die Fütterung wie auch für die Methanerzeugung geeignet sind (z.B. AURELIA oder STEPHANY).
Für Marktfruchtbetriebe sind ebenfalls Kombinationstypen interessant, welche hohe Körnerleistung mit top TM-Erträgen kombinieren (z.B. MARLEEN oder LINDSEY)