Das ideale Futter für die Biogasanlage

In der Praxis hat sich Mais als Substrat für Biogasanlagen durchgesetzt. Inzwischen kommt Mais in mehr als 90% der Anlagen zum Einsatz. Wie das untenstehende Diagramm verdeutlicht wird aber auch mehr als 1/3 der Anlagen mit Gras und Grassilagen gefahren.

Substrate für Biogasanlagen

Mais-Silage als Koferment

Die Wirtschaftlichkeit einer Biogasanlage hängt entscheidend von der Biogasausbeute je kg organischer Trockensubstanz (oTS) und den Methanerträgen je Hektar ab.

Mais kombiniert in idealer Weise hohe Biogasausbeute je kg Substrat mit sehr hohen Masse-Erträgen (im Vertragsanbau für Biogasanlagen werden Maisbestände überwiegend nach dem TM-Ertrag bewertet).

Zur Erreichung der Top-Erträge sind vielfältige Faktoren entscheidend:
Den Grundstein legen Sie mit der Sortenwahl. Neben dem hohen Ertragspotenzial ist dabei unbedingt die Anbausicherheit zu berücksichtigen (Sicherheit in Abreife und Ertrag). Über den weiteren Anbauerfolg entscheidet dann das Zusammenspiel von Anbautechnik, Düngung, Pflanzenschutz und Erntetermin.

Grundsätzlich sind also höch ertragreiche Maissorten mit guter Anbausicherheit zu bevorzugen. Das Advanta Maisprogramm bietet Ihnen hier ein Top Sortiment ertragsstarker Maissorten von sehr früh bis mittelspät!

Qualitäts-Grassilage als Koferment

Im Rahmen einer nachhaltigen Landwirtschaft und unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen wie z.B. Cross Compliance, sollte ein breites Spektrum an Pflanzenarten angebaut werden. Hier kann Gras eine lohnende Alternative sein.

Die REVITAL und AGRAVIT Qualitätsgräsermischungen bieten vielfältige Möglichkeiten im Zwischenfrucht- oder Hauptfruchtanbau bzw. im Bereich Dauergrünland und sind in der Biogasanlage eine wertvolle Ergänzung!

Intensiv oder extensiv?

Bei Grassilage gibt es deutliche Unterschiede im substratspezifischen Methanertrag. Bei intensiv genutzten Gräsern liegt dieser auf dem Niveau von Silomais. Werden die Bestände nur extensiv genutzt, beträgt der substratspezifische Methanertrag nur noch 0,22 m3/kg oTS. Mähgut aus Naturschutzgebieten liefert mit 0,08 m3/kg oTS sogar weniger substratspezifischen Methanertrag als Rindergülle (ca. 0,17 m3/kg oTS).