Erfolgreiches Grünland-Management

Top-Qualität vom Grünland ist Voraussetzung für hohe Grundfutterleistungen. Dazu müssen der Bestand, die Pflege und die Nutzung stimmen. Verschiedene Faktoren beeinträchtigen dieses Ziel:

  • extreme Witterungsbedingungen
  • falscher Schnittzeitpunkt
  • alternde Bestände
  • fehlende Grünlandverbesserung
  • falsche Düngungs- und Nutzungsintensität,
  • oder ungeeignete Saatgutmischungen
Schmackhaftes Futter vom Grünland
Grünland ist eine Pflanzengemeinschaft, die sich über Jahre durch Nutzung, Düngung und Pflege verändert (und auch gezielt beeinflussen lässt).

Die heutige Intensität der Nutzung (hohe Frequenz und frühzeitige Nutzung) verhindert ein natürliches Aussamen der Gräser. Eine regelmäßige Nachsaat ist deshalb der einzige Weg, dem Boden neues Saatgut zuzuführen und den Bestand jung zu halten!

Um nachhaltig und erfolgreich Qualität zu ernten sind einige Grundregeln zu beachten:
  • Schnitttermin: Spätestens bis Beginn des Ährenschiebens sollten Sie schneiden, um die optimale Kombination von Energie-, Rohfaser und Proteingehalt und Ertrag zu ernten. Mit jedem weiteren Tag verschenken Sie Qualität. Schnitthöhe: 6-7 cm sollte es mindestens sein, damit die Pflanze schnell wieder ergrünen und nachwachsen kann.
  • Düngung: Die Düngung muss bedarfsgerecht – auf die Nutzung abgestimmt sein. Zu beachten für die Aufwandmenge Stickstoff ist der Kleeanteil.
  • Pflege: Ausführliche Hinweise zur Pflege finden sie auf Seite 21.
  • Nachsaat zur Erhaltung und Verbesserung vorhandener Flächen: Die heutige Intensität der Nutzung (hohe Frequenz und frühzeitige Nutzung) verhindert ein natürliches Aussamen der Gräser. Eine regelmäßige Nachsaat ist deshalb der einzige Weg, dem Boden neues Saatgut zuzuführen und den Bestand jung zu halten!
  • Neuansaat entarteter Bestände: Für Neuansaaten ist die Auswahl der richtigen Mischung entscheidend. Sie muss optimal auf die geplante Nutzungsart, Nutzungsdauer und Nutzungsintensität abgestimmt sein. Um hohe „Nutzungselastizität“ zu erreichen, setzen Sie auf Mischungen mit späten Deutschen Weidelgräsern!
  • Mischungsauswahl: Eine falsche Wahl der Mischung wirkt sich langjährig negativ aus. Setzen Sie daher nur geeignete Qualitäts-Gräsermischungen ein.