
Erfolg durch Qualität
Der entscheidende Erfolgs-Faktor ist die Erzeugung einer hohen Futterqualität.
Denn durch mehr Energie im Grundfutter bedeutet in der Regel eine höhere Futteraufnahme, und Sie erreichen damit höhere Milch- und Fleischleistungen.
Im Bereich der Grünlandverbesserung liegen noch viele Reserven. Dies zeigt auch die Betriebszweigauswertung (BZA) Emsland und Osnabrück, mit 274 Betrieben. In der Studie wird deutlich, wie enorm die Unterschiede in der Direktkosten freien Leistung (DKfL) sind:
In der Abbildung sind Grundfutterleistung und Rentabiliät der Milcherzeugung gegenüber gestellt.
| Hohe Grundfutterleistungen verbessern die Rentabilität der Milcherzeugung |
||||
| Betriebe gruppiert
nach Grundfutterleistung |
niedrig (<2.500 kg) |
hoch (>4.500 kg) |
hoch-niedrig Differenz |
|
| Grundfutterleistung in kg | 1.875 kg | 4.916 kg | + 3.002 kg | |
| Anteil Milch aus Grundfutter (in %) |
23 % | 51 % | + 28 % | |
| Milchleistung (ECM) 4% Fett, 3,4% Eiweiß |
8.304 kg | 9.599 kg | + 1.295 kg | |
| Erlöse je Kuh und Jahr | 3.007 € | 3.396 € | + 389 € | |
| Direktkosten/Kuh (variable Kosten) |
1.846 € | 1.754 € | - 92 € | |
| Direktkosten freie Leistung (DKFL) (Erlöse-Direktkosten) |
(je Kuh) | 1.161 € | 1.642 € | + 481 € |
| (je kg Milch) | 14,1 ct | 17,4 ct | + 3,3 ct | |
Wie Sie der Tabelle entnehmen können, erreichen Spitzenbetriebe bis über 50% der Milchleistung aus dem Grundfutter. In der Gruppe der Betriebe mit über 4.500 kg Milch aus Grundfutter liegen die Erlöse je Kuh und Jahr um 389,- Euro höher als in der Gruppe der Betriebe mit weniger als 2.500 kg Milch aus dem Grundfutter.
Gleichzeitig sinken mit höherer Milchleistung aus dem Grundfutter die Gesamt-Futterkosten je erzeugtem kg Milch und Fleisch.
Betriebe mit hoher Milchleistung aus dem Grundfutter erzielen gegenüber Betrieben mit niedriger Grundfutterleistung damit um mehrere Hundert Euro höhere Direktkosten freie Leistungen (=DKfL).
Da lohnt es sich, die Qualität des Grundfutters genauer zu betrachten.
Für ein optimales Ergebnis ist eine langfristige Planung und eine genaue Analyse der Futterflächen das A und O. Verschiedene Fragen sind immer wieder neu zu stellen, wie z.B.:
Wie hoch soll oder kann der Anteil Gras in der Fütterung sein?
In welchem Zustand ist das Dauergrünland, und mit welchen Maßnahmen kann ich es optimieren?
Welche Mischungen nutze ich für Nachsaat, welche für Neuansaat?
Wie integriere ich Ackerfutterbau in meine Fruchtfolge?
Wann setze ich auf kleehaltige Mischungen, wo sind reine Gräsermischungen zu bevorzugen?
Ist der Nährstoffhaushalt des Bodens in Ordnung?
Knapp die Hälfte der Produktionskosten in der Milcherzeugung sind Futterkosten. Einen bedeutenden Kostenblock stellen u.a. die Kraftfutterkosten dar. Natürlich, auch die Produktion von Grundfutter hat ihren Preis. Umso mehr lohnt sich aber die Investition in Grundfutterqualität. Schließlich lassen sich dadurch die Erzeugungskosten je kg Milch/Fleisch reduzieren und gleichzeitig Kraftfutterkosten einsparen. Ob bei der abgestuften Grünlandbewirtschaftung, bei Vollweidesystemen, Intensivst-Betrieben oder anderen betriebsspezifischen Vorgaben – der Einsatz von Advanta Qualitäts-Gräsermischungen zahlt sich aus durch:
hohe Futterqualität
hohe Grundfutteraufnahme
höhere tägliche Gesamt-Futteraufnahmen
höhere Milch- und Fleischleistungen
Kostensenkung durch optimale Grundfutterleistungen



Gras 
